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Ausgestochen würzige Rezepte zur Spargelzeit

Ob grün oder weiß, ob mit Sauce hollandaise, im Omelette oder als Suppe – auf den Beginn der Spargelsaison haben wir doch alle schon ganz sehnsüchtig gewartet, oder? Und weil wir dir zeigen wollen, wie vielfältig das Stangengemüse ist, haben wir vier besonders leckere Spargelrezepte für dich zusammengestellt. Lass dich inspirieren!

Übrigens: Runterscrollen lohnt sich! Zwischen den leckeren Empfehlungen zur Zubereitung findest du nämlich immer wieder spannendes, hilfreiches und informatives rund ums Thema Spargel.

Achtung holzig: Wie schält man Spargel eigentlich richtig?

Kennst du dieses Gefühl, du freust dich darauf, ein köstliches Spargelgericht zu kochen und dann passiert es … du beißt auf ein Stück holzige Schale.Wirklich kein schöner Moment. Damit das nicht passiert, erklären wir dir gerne, worauf du beim Schälen des Edelgemüses achten solltest. Das betrifft in erster Linie den weißen Spargel. Und da gilt das Motto: Auf die richtige Richtung kommt es an! Die verläuft nämlich von oben nach unten – also vom zarten Spargelköpfchen hinunter zum Schnittende. Damit die Stangen bei der Aktion nicht brechen, fasst man das Gemüse am Kopf an und stützt den Rest dann mit dem Handballen. Ein scharfer Sparschäler ist natürlich unerlässlich für ein gutes Ergebnis. Jetzt ist ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt, denn den Spargel solltest du vorsichtig, aber gründlich und mit nur wenig Druck schälen. Klingt nach einer Wissenschaft für sich? Keine Sorge, nach den ersten zwei, drei Spargelstangen hast du den Bogen raus. Zum Schluss – also erst wenn das Gemüse geschält ist – schneidest du die holzigen Enden ab. Bei frischem Spargel sind das so gut 1-2 cm.

Kleiner Tipp: Zum Wegwerfen sind die Spargelschalen wirklich viel zu schade. Mit wenig Aufwand erhältst du aus ihnen einen tollen und kräftigen Fond für deine nächste Spargelcremesuppe.

Wenn du Lust auf mehr als nur die klassische Spargel-Suppe hast, ja dann ist weiterlesen angesagt.

Spargel-Schinken-Baguette

Rezeptbild des Spargel-Schinken-Baguette mit Young Kitchen Frühlingskräutern

Was du brauchst:

  • 4 Eier (Größe M)
  • 4 Stiele glatte Petersilie
  • 500 g grüner Spargel
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Baguette-Brötchen (ca. 400 g)
  • 4 EL Mayonnaise
  • 200 g Käse (zum Beispiel junger Taleggio)
  • 100 g Parmaschinken
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • Young Kitchen Frühlingskräuter
  • Pfeffer

Wie es geht:

Oh lá lá  –  Baguette mal anders: Als Erstes kochst du die Eier acht Minuten lang, damit sie hart sind und du sie gut pellen kannst. Dann zupfst du die Petersilienblätter von den Stielen. Beim Spargel schneidest du die Enden ab und schälst das untere Drittel. Ist das geschafft, nimmst du die Stangen und halbierst sie längs und die Hälften dann noch einmal quer.

Damit der Spargel jetzt auch ordentlich brutzeln kann, erhitzt du Öl in einer Pfanne und gibst das Gemüse hinein. So kannst du es rundum anbraten. Richtig lecker wird‘s dann, wenn du den Spargel mit dem Young Kitchen Frühlingskräuter Gewürzsalz und Pfeffer abschmeckst.

Kein Spargel-Schinken-Baguette ohne – Baguette! Also ran ans Backwerk und direkt mal die Brötchen halbieren. Die Hälften packst du nun mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech. Die unteren Brötchenhälften bestreichst du mit je 1 EL Mayonnaise und belegst sie mit dem Spargel. Damit du die Baguettes nachher auch lecker überbacken kannst, entrindest du den Käse, schneidest ihn in dünne Scheiben und verteilst ihn über dem Spargel. Dann geht‘s fürs Baguette ab in den vorgeheizten Backofen (Gas 3, Umluft 180 Grad).  Aber nicht irgendwo hin, sondern auf die zweite Schiene von unten und das für 4-5 Minuten. Etwa so lange, bis der Käse goldbraun ist.

Damit für dich erst gar keine Langeweile aufkommt, schneidest du während der Backzeit schon mal Eier und Schinken in Scheiben. Jetzt können die Baguettes aus dem Ofen und du legst die Eier und den Schinken auf den überbackenen Käse. Dann noch den Balsamico als Topping verwenden und die obere Hälfte wieder aufs Brötchen setzen. Und zack ist die Zubereitung abgeschlossen und die die Baguettes fertig.

Startschuss: Wann genau ist eigentlich Spargelzeit?

Ja, das ist eine dieser Fragen, auf die es keine ganz genaue Antwort gibt. Aber damit können wir uns natürlich nicht zufriedengeben. Hier also ein kleiner Tipp: Grundsätzlich ist die Spargelsaison abhängig von den Witterungen, die im März und April herrschen. Grob lässt sich deshalb sagen, dass Spargel zwischen Mitte und Ende April gestochen wird. Und wann ist Schluss? Der 24. Juni. also der Johannistag markiert das Ende der Spargelsaison – dazu aber später mehr. Jetzt erst einmal zur nächsten Rezept-Inspo:

Nudelauflauf mit Spargel und Bärlauchpesto

Rezeptbild des Nudelauflauf mit Spargel und Bärlauchpesto mit Young Kitchen Fleur de Sel Mediterran

Was du brauchst:

  • 250 g Nudeln
  • 400 g weißer Spargel
  • 400 g grüner Spargel
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Bärlauchpesto
  • 100 ml Sahne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Hartkorn Bio Fleur de Sel mediterran
  • 150 g Parmesan gerieben
  • 50 g geriebener Käse
  • 1 TL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Wie es geht:

Für den Auflauf mit Spargel verpasst du als erstes den Nudeln ein Bad in heißem Wasser und gießt sie anschließend ab. Und jetzt wird‘s entscheidend: Den weißen Spargel musst du wirklich ordentlich schälen und das untere Ende abschneiden. Auch den grünen Spargel putzt du, bevor du die Stangen – weiß und grün – in etwa 4 cm lange Stücke schneidest. Jetzt noch fix die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden.

Im nächsten Schritt geht es dann auch für den Spargel 2 Minuten zum Bad ins kochende Salzwasser. Zugedeckt kann er darin dünsten, bevor du ihn wieder herausnimmst.

Den Backofen heizt du auf 200 Grad vor. Nachdem du das Bärlauchpesto mit Sahne verrührt hast, kannst du den Knoblauch schälen, pressen und zu der Sahne-Bärlauch-Mischung geben. Für den Feinschliff schmeckst du die Mischung mit dem Fleur de Sel mediterran, Salz und Pfeffer ab.

Jetzt kommt zusammen, was zusammengehört: Du mischst die Nudeln, den Spargel, die Bärlauch-Sahnesoße und den geriebenen Käse und gibst alles zusammen in eine ofenfeste Auflaufform. Parmesan drüber und für ca 25-30 Minuten überbacken lassen. Fertig!

Bärlauchpesto

Na klar, du kannst natürlich ganz bequem auf ein Bärlauchpesto aus dem Glas zurückgreifen, aber hey, selbst zubereiten ist schon ein bisschen cool und dazu noch supereasy!

Was du brauchst:

  • 85 g gehackte Mandeln
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 Bund Bärlauch (ca. 40-50 g)
  • 40 g Bergkäse
  • 125 ml Pflanzenöl
  • Salz und schwarzer Pfeffer (gemahlen oder ganz)

Wie es geht:

Als Erstes nimmst du den Käse und reibst ihn. Dann wandert dieser gemeinsam mit Petersilie, Bärlauch und Mandeln in den Mixer, um alles fein zu pürieren. Währenddessen gibst du langsam auch das Pflanzenöl hinzu. Am Ende schmeckst du das Ganze noch mit etwas Salz und schwarzem Pfeffer ab und schon ist dein eigenes Bärlauch-Pesto fertig.

Spargelsilvester: Was hat der Johannistag mit dem Ende der Spargelzeit zu tun?

Ganz traditionell endet das Spargelstechen am 24. Juni, dem Johannistag. Der heißt im Übrigen so, weil Christen an diesem Tag der Geburt Johannes des Täufers gedenken – aber das mal nur am Rande. Was den Spargel angeht, markiert dieser Tag einen wichtigen Zeitraum, denn vom 24. Juni an sind es mindestens 100 Tage bis zum ersten Frost. Wieso das eine Rolle spielt? Naja, das ist eben auch in etwa der Zeitraum, den der Spargel braucht, um sein Köpfchen durch die Erde zu stoßen und dann einen grünen Busch aus Spargelkraut auszubilden. Das ist deshalb so entscheidend, weil der Spargel über sein Kraut via Photosynthese – das war die Sache mit der Umwandlung von Licht zu Energie und Sauerstoff – Kraft sammelt, die er für das Ausbilden des Spargels im nächsten Jahr braucht. Wieder was gelernt, was?!  Und das ist noch nicht alles, denn hier lernst du auch noch, was du Leckeres mit Spargel kochen kannst:

Lachs-Spargel-Nudeln

Rezeptbild der Lachs-Spargel-Nudeln mit Young Kitchen Cafe de Paris

Was du brauchst:

  • 250 g Pasta deiner Wahl
  • 2 Lachsfilets ohne Haut
  • 1 Bund grüner Spargel
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Sahne
  • 150 ml Milch
  • etwas Zitronensaft
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 1,5 TL Young Kitchen Café de Paris

Wie es geht:

Runter mit Sand und Schmutz: Als ersten Arbeitsschritt nimmst du den Spargel, wäschst ihn und trocknest ihn anschließend ab. Jetzt sind Schalotte und Knoblauch dran. Beide schälst du und hackst sie dann in kleine Würfel. Auch der Lachs braucht ein wenig deiner Aufmerksamkeit. Also ran an den Fisch. Konkret bedeutet das, dass du ihn leicht abtupfst, bevor du ihn dann in etwa 4 cm große Stücke schneidest.

Im Grunde hast du jetzt die Vorbereitungen abgeschlossen und es kann ans Kochen gehen – oder eher ans Braten. Und es wird ganz schön lecker, versprochen! Also ab mit Schalotte, Knoblauch und Öl in einen Topf und bei mittlerer Hitze anschwitzen. Dann kommt der Lachs dazu. Lass ihn einige Minuten garen, bevor du auch Spargel, Brühe, Sahne, Milch, Zitronensaft, Zucker, Pfeffer und Young Kitchen Café de Paris dazugibst. Jetzt hast du erst mal 15 Minuten Pause. Genau so lange muss das ganze nämlich jetzt köcheln.

Ticktack, eine viertel Stunde später gibst du die Nudeln in den Topf und lässt sie so lange kochen, bis sie gar sind. Die Kochzeit kann da schon mal von Sorte zu Sorte variieren. Jetzt ist nur noch eins zu tun: Servieren und Genießen!

Grün oder weiß: Wo liegt der Unterschied beim Spargel?

Hast du dich schon mal gefragt, wieso es grünen und weißen Spargel gibt? Sind das etwa verschiedene Pflanzen? Nein, Spargel ist Spargel. Allerdings macht es einen deutlichen Unterschied, ob das Edelgemüse schon einmal das Tageslicht erblickt hat, bevor es gestochen wird oder eben nicht. Der weiße Spargel wächst nämlich unter der Erde – kein Wunder also, dass er so blass ist. Sobald seine zarten Köpfchen die Oberfläche des Erdhügels durchbricht, in dem er heranwächst, beginnt das Spargelstechen. Der grüne Spargel wächst im Gegenteil dazu über der Erde. Das heißt, er bekommt jede Menge Licht und Sonnenstrahlen ab und dank der Photosynthese – da ist sie ja schon wieder – bildet das Gemüse den Pflanzenfarbstoff Chlorophyll aus und schwups ist der Spargel grün.

Spargel-Omelett

Rezeptbild des Spargel-Omelett mit Hartkorn Rühreigewürz

Was du brauchst:

Wie es geht:

Für dieses Rezept nimmst du den Spargel und schälst ihn gründlich – ehrlich, niemand mag schlecht geschälten Spargel. Und auch die Enden der Stangen solltest du abschneiden. Als nächstes erhitzt du etwas Öl in der Pfanne und brätst das Gemüse etwa 10-15 Minuten. Jetzt noch mit Salz und Pfeffer würzen und ab zur Seite mit dem Spargel.

Denn im nächsten Schritt sorgst du erst einmal für ein 1-A-Omlett. Dazu verquirlst du den Parmesan, den Schnittlauch und das Hartkorn Rühreigewürz miteinander. In einer beschichteten Pfanne lassen sich daraus ganz easy bei mittlerer Temperatur zwei Omeletts ausbacken.

Jetzt kommt zusammen, was zusammen gehört: Du platzierst je ein Omelett auf einem Teller und belegst es mit 3 Scheiben Parmaschinken. In der Mitte platzierst du die Spargelstangen. Zum Schluss rollst du das Omelett noch auf und lässt es dir dann so richtig schmecken!

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