Koriandersamen

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Koriandersamen

Botanischer Name:
Coriandrum sativum L.

Botanische Familie:
Doldengewächse

Herkunft:
östliches Mittelmeergebiet

Klassifikation:
Gewürz

Gewürzform:
Früchte

Geschmack:
mildwürzig, etwas brennend

Geruch:
würzig aromatisch

 

Verwendung:
Hauptbestandteil vieler Brot- und Wurstgewürzmischungen. Im Haushalt wird er zum Würzen von Lebkuchengebäck und Printen sowie für manche Soßen und Kohlgerichte gebraucht.

Tipp:
Koriander eignet sich sowohl für gesalzene als auch für süße Gerichte. Gleichwohl ist Koriander ein wichtiger Bestandteil eines jeden Curry.

Wissenwertes:
Geschichte: Koriander ist eines der ältesten bekannten Gewürze. Das beweisen nicht nur uralte Sanskritschriften und Bibeltexte – Koriandersamen fand man auch bei Ausgrabungen neolithischer Kulturen. In Indien und in China wird Koriander bis auf den heutigen Tag in der Medizin vielfältig eingesetzt.

Rezeptvorschlag:
Kräuter-Lammcarpaccio: 400 g Lammnüsschen (Keule) Schwarzer Pfeffer aus der Mühle 1 Prise Oregano 2 EL Rosmarinnadeln 1 EL Koriandersamen 1 St Knoblauchzehe 1 EL Olivenöl extra vergin 1 St Bio-Zitrone 1 Prise Meersalz aus der Mühle 4 St Große Kartoffeln 1 Prise Paprika edelsüß Salz Öl zum Frittieren Zubereitungsschritte
Kartoffeln schälen, Rundungen abschneiden. Kartoffeln in streichholzdicke Stifte (Stroh) schneiden und in einer Schüssel mit kaltem Wasser aufbewahren.
Koriandersamen im Mörser fein zerstoßen, fein gehackten Rosmarin, Pfeffer und Oregano hinzufügen. Lammnüsschen in der Würzmischung wälzen, so dass das Fleisch gleichmäßig umschlossen ist. Kräutermischung gut andrücken.
Fleisch 2-3 Minuten in wenig Öl anbraten, bis es von allen Seiten leicht kross ist. In Alufolie wickeln und fünf Minuten ruhen lassen.
Kartoffelstroh abgießen, auf Küchenkrepp ausbreiten. Mit weiterem Küchenkrepp gut trockentuopfen. In heißem Öl fritieren, abtropfen lassen und mit Salz und Paprika würzen.
Tellerböden mit einer halbierten Knoblauchzehe einreiben, anschließend mit etwas abgeriebener Zitronenschale und wenig Öl ausreiben.
Fleisch möglichst dünn aufschneiden und auf den Tellern ausbreiten. Mit dem knusprigen Kartoffelstroh bestreuen und sofort servieren.

Botanik:
Koriander ist ein ein- bis zweijähriger anspruchsloser Doldenblütler, dessen Pflanze ein- bis zweijährig ist. Er wird ungefähr 30 bis 60 cm hoch und hat unten fächerförmige, oben gefiederte Blätter. Die weißen oder blassrötlichen Blüten bringen kugelig-runde, gelbbraune bis gelbrötliche, gerippte Teilfrüchte zur Reife, die nicht, wie sonst bei den Doldengewächsen üblich, in zwei Teilfrüchte zerfallen. Koriandersaat hat einen Durchmesser von 1,5 bis 3,0 mm.

Heimat & Verbreitung:
Vermutlich stammt der Koriander aus dem östlichen Mittelmeergebiet. Heute ist Koriander überall in den Mittelmeerländern vertreten. Weitere bedeutende Anbaugebiete sind in den Niederlanden, in Deutschland (Thüringen, Württemberg, Franken), Ungarn, Rumänien, Russland, in Indien sowie in Ostasien und ganz Amerika zu finden.

Anbau & Gewinnung:
Koriandersaat erntet man auf dem Feld und im Garten sofort nach der Reife. Die Samen werden anschließend getrocknet und kommen ganz oder gemahlen auf den Markt.

Geschichte:
Koriander ist eines der ältesten bekannten Gewürze. Das beweisen nicht nur uralte Sanskritschriften und Bibeltexte – Koriandersamen fand man auch bei Ausgrabungen neolithischer Kulturen. In Indien und in China wird Koriander bis auf den heutigen Tag in der Medizin vielfältig eingesetzt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Echter_Koriander

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