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Bärlauch

Botanischer Name:
Allium ursinum L.

Synonyme:
Wilder Knoblauch, Hexenzwiebel, Ramsel

Botanische Familie:
Lauchgewächse

Herkunft:
Osteuropa (vorwiegend aus Wildsammlungen)

Klassifikation:
Kraut

Gewürzform:
Blätter

Geschmack:
leicht scharf, knoblauchartig

Geruch:
knoblauchartig

Verwendung:
Butter, Quark, Joghurt, Suppen und Salaten

Der Bärlauch ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze. Die Pflanze ist zwar komplett essbar, genutzt werden aber vorwiegend die Blätter oft auch mit den Stängeln, frisch als Gewürz, für Dip-Saucen, Kräuterbutter und Pesto oder ganz allgemein als Gemüse in der Frühjahrsküche. Durch Milchsäuregärung erzeugter Bärlauch-Gimchi kann auch für viele Monate haltbar bleiben.

Tipp:
Sollte nicht mitgekocht werden, da dieser sonst sein Aroma verliert

Rezeptvorschlag:
Bärlauchbutter: 1 Bund Bärlauch fein hacken oder reinen getrockneten Bärlauch aus dem Gewürzregal verwenden. Mit etwas Salz würzen u. unter die aufgewärmte Butter kneten.

Wissenwertes:
Vorsicht: Beim Sammeln frischen Bärlauchs nicht mit dem hochgiftigen Maiglöckchenkraut verwechseln!

Botanik:
Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Die in Europa und Teilen Asiens vor allem in Wäldern verbreitete und häufige, früh im Jahr austreibende Pflanzenart ist ein geschätztes Wildgemüse und wird vielfach gesammelt. Bärlauch wird auch Knoblauchspinat, wilder Knoblauch, Waldknoblauch, Hexenzwiebel, Zigeunerlauch, Ramsen oder Waldherre genannt.

Heimat & Verbreitung:
Der Bärlauch kommt in fast ganz Europa mit Ausnahme der immergrünen, mediterranen Region sowie der ungarischen Tiefebene bis nach Nordasien (Kleinasien, Kaukasus) in Höhenlagen von Meereshöhe bis in 1900 Meter Höhe (Voralpen) vor. Er ist häufig und findet sich teils in großen Beständen in schattigen, feuchten und humusreichen Auwäldern und Laubwäldern, in Auen, Schluchten, unter Sträuchern oder an Bächen.

Anbau & Gewinnung:
Bärlauch wächst an halbschattigen bis schattigen Standorten auf ausrechend feuchtem humosen Boden. Er tritt häufig in Massen auf.

Geschichte:
In der Antike beobachteten Gelehrte, wie zottelige Bären sich nach dem Winterschlaf an dem wilden Kraut labten, um kurze Zeit später mit glattem und glänzendem Fell für die Frühlingsjagd bereit zu sein. Seit dem wird der Bärlauch in der Heilkunde als blutreinigendes und tonisierendes Kraut empfohlen, anzuwenden vor allem als entgiftende Frühlingskur.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bärlauch

 

 

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