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Salz „Meersalz“

Botanischer Name:
Natriumchlorid

Synonyme:
Kochsalz, Speisesalz

Botanische Familie:
Meersalz

Herkunft:
Weltmeere oder Bergwerke

Klassifikation:
Salz

Gewürzform:
Mineral

Geschmack:
salzig

Geruch:
geruchlos

Verwendung:
Man verwendet Salz zu fast jedem Gericht. Selbst bei süßen Speisen rundet es den Geschmack ab. Auch wird Salz zum Konservieren genommen.

Beim Würzen mit Salz muss man besonders vorsichtig sein, schnell ist das Gericht versalzen. Insbesondere sollte man wissen, dass die Kochtemperatur von Wasser durch Salz erhöht und so dem Fleisch als auch manchen Gemüsesorten die Flüssigkeit entzieht. Eine weitere Besonderheit von Salz ist seine konservierende Eigenschaft. Es löst sich in Flüssigkeit vollständig auf und gewinnt an Konzentration, sobald diese Flüssigkeit verdampft ist. So funktioniert auch das Prinzip der Meersalzgewinnung. Hieraus ergibt sich auch die Erklärung dafür, dass man bei zu frühem Würzen des Gerichtes mit Salz, sehr schnell ein Gericht versalzen kann. Gleichwohl ist Salz eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Seine gesundheitsfördernden Eigenschaften sind äußerst vielfältig. Salz sorgt nicht nur für die Regulierung unseres Flüssigkeitshaushaltes, sondern auch für den Hormonhaushalt als auch die inneren Organze. Der menschliche Körper besteht zu 75 Prozent aus salzhaltiger Flüssigkeit, somit ist Salz für die Erhaltung unserer Lebensfunktionen unentbehrlich.

Tipp:
Geben sie einige Reiskörner in die Salzmühle, dann verklumpt es nicht

Rezeptvorschlag:
Fisch in Salzkruste: Dorade oder Lachsforelle waschen u. mit klein gehackten frischen Kräutern ( Dill, Petersilie, Melisse) u. 1 Zitrone in Scheiben, füllen. 3 Eiweiß leicht schlagen mit 2-3 kg grobem Meersalz verrühren. ALU-Folie auf ein Backblech auslegen. 1/3 der Salzmasse darauf streichen u. den Fisch darauf legen. MIt dem Rest des Salzes den Fisch von allen Seiten bedecken. Bei 200° ca. 40 Min. backen. Die Salzkruste mit einem Messer auf dem Rücken aufklopfen u. vorsichtig abheben. Die Haut entfernen u. servieren.

Wissenwertes:
Gewinnung: 20% der Salzproduktion stammt aus Meerwasser durch Verdunstung sog. Meersalz, Steinsalz wird in Bergwerken abgetragen und macht ca. 70% der Weltproduktion aus. Unter Ur-Salz versteht man ein naturbelassenes, nicht aufgereinigtes Salz (z.B. sog. Himalaya Salz).

Heimat & Verbreitung:
Die Geschichte des Salzes beginnt in der Jungsteinzeit. Der Mensch begab sich auf die Suche nach Salz.

Anbau & Gewinnung:
Salz ist in salzhaltigen Böden, im Meer und in Salzstöcken enthalten. Nach der Jungsteinzeit wurde bereits Salz aus Salzstücken abgebaut und aus dem Meer, wie auch zu heutiger Zeit, Salz abgeschöpft.

Geschichte:
Die erste indirekte Begegnung mit Salz hatten die Menschen als sie noch vom Fleisch wilder Tiere lebten. Die Mineralsalze, die der menschliche Organismus zum überleben braucht, waren im Fleisch der erlegten Tiere enthalten. Erst als die Menschen ihr Interesse für Getreide als Nahrungsmittel entdeckten, benötigten sie Salz, da Feldfrüchte nicht genügend Mineralsalze enthalten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Speisesalz

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