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Kreuzkümmel

Botanischer Name:
Cuminum cyminum L.

Synonyme:
Cumin, Kumin, weißer Kümmel

Botanische Familie:
Doldengewächse

Herkunft:
Indien, Iran, China, Sri Lanka, Pakistan, Türkei

Klassifikation:
Gewürz

Gewürzform:
Früchte

Geschmack:
scharf, leicht bitter

Geruch:
eigentümlich aromatisch

Verwendung:
In der arabischen und fernöstlichen Küche, Chili con carne, Mangochutneys etc.

Tipp:
Vorsichtig dosieren, er hat einen starken Eigengeschmack

Rezeptvorschlag:
Orangen- Zwiebelsalat: 6 Orangen u. 2 rote Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden. In eine flache Schüssel schichten. Mit zerstoßenem Kreuzkümmel, schwarzen Pfefferkörnern, Olivenöl u. gehackter Minze, Lage für Lage würzen. 2 Std. marinieren. Mit Minzezweige u. schwarzen Oliven garnieren.

Wissenwertes:
Namensursprung: Der Name leitet sich ab von dem kreuzförmigen Blattstand der Pflanze und dem kümmelähnlichen Aussehen der getrockneten Früchte.

Botanik:
Die einjährige Pflanze wird bis zum 0,5 m hoch. Mit Ausnahme der Frucht zeigt sich die Pflanze eher kahl, die Stängel sind vom Grunde an gabelästig mit zarten Labblättern auf Blattscheiden, meistens kreuzweise stehend, fein zerteilt mit linealischen Blattzipfeln, die unteren sind meistens doppelt bis 3-zählig, die Hauptachse und Seitenäste enden meist in 3- bis 5-strahligen Dolden. Die 5 Kronenblätter sind weiß oder rosa in der Farbgebung.

Heimat & Verbreitung:
Das ursprüngliche Vorkommen des Kreuzkümmels ist nicht mit Sicherheit bekannt. Seine vermutliche Heimat ist das Niltal. In ältester Zeit ist er in Nordafrika über Südwestasien bis Indien verbreitet, sowie in Südspanien, Südfrankreich und Sizilien.

Anbau & Gewinnung:
Hauptsächlich wird er in subtropischen und tropischen Regionen angebaut. Im eigenen Garten kann man ihn im März säen. Die Blütezeit ist von Juni bis August. Kurz vor der Vollreife der Früchte, in etwa 40 Tage nach der Aussaat, wird der Kreuzkümmel durch Mähen geerntet. Im Anschluss folgt der Trocknungsprozess. Im Handel wird er in getrockneter Form, ganz oder gemahlen, angeboten.

Verwendung:
Sein eigentümlich aromatisch, wanzenartiger Geruch in Verbindung mit dem scharf, leicht bitteren Geschmack wird besonders in der Nordafrikanischen Küche sowie in Indien, Indonesien und Thailand verwendet. Hauptbestandteil ist er bei Salaten (Couscous), Fleisch- und Fischgerichten und Gemüse. Das weltweit beliebte Gericht Chili con carne erhält seinen besonderen Geschmack durch den Kreuzkümmel. Auch bei Gewürzmischungen spielt er eine wesentliche Rolle. Das von Kreuzkümmel ausgehende ätherische Öl, wird in der Likörindustrie zum Aromatisieren von Kräuterlikören und in der Lebensmittelindustrie bei der Herstellung von Gewürzessenzen verwendet.

Geschichte:
Bereits im Altertum verwendete man Kreuzkümmel in Vorderasien und im Mittelmeergebiet. Bereits im Papyrus Ebers wird er erwähnt. Im alten Rom galt er als Pfefferersatz. Der Eisatz mitunter als Heilpflanze ist wohl auf seinen intensiven Geruch zurückzuführen. Sein Geruch sollte Flöhe, Mücken und Skorpione fernhalten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzkümmel

 

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