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Minze

Botanischer Name:
Mentha x piperita L.

Botanische Familie:
Lippenblütengewächse

Herkunft:
Mittelmeerländer, England

Klassifikation:
Kraut

Gewürzform:
Blätter

Geschmack:
aromatisch würzig, später kühlend

Geruch:
mentholartig

Verwendung:
Dient zum Würzen von Obstsalaten, Grützen, Kaltschalen, Joghurt und Milchprodukten sowie für sämtliche Speisen der griechischen und marokkanischen Küche.
Sein ätherisches Öl wird in der Likör- und Süßwarenindustrie verwendet.

Tipp:
Gerade in der deftigen Küche stellt Minze eine hervorragende Komponente dar. Einfach mal ausprobieren, zum Beispiel zu Hackfleischgerichten oder sonstigen Aufläufen mit Fleisch und Gemüse.

Rezeptvorschlag:
Zuchhini-Feta-Puffer: 1 Ei, 3 geriebene Zucchini, 25 g Mehl, etwas Schale einer Zitrone, 1 Handvoll geriebenen Parmesan, 1 EL Chiliflocken, etwas getrocknete Minze, 1 Prise Oregano, etwas Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermengen. Mit den Händen fest drücken, sodass die Flüssigkeit entweichen kann. Mit 100 g zerkleinertem Feta anreichern und anschließend Frikadellenähnliche Fladen in einer Pfanne mit Öl anbraten. Eignet sich besonders gut zu einem frischen Sommersalat.

Wissenwertes:
Minz-Arten: Es gibt eine Vielzahl verschiedener Minzarten. In der Küche werden in erster Linie die Krauseminze und marokkanische Minze verwendet. In England findet hingegen vorwiegend die Pfefferminze Anwendung.

Botanik:
Die Pflanze hat ein kräfiges Rhizom und zeichnet sich durch lange Ausläufer aus. Die Stängel werden bis 90 cm hoch, ästig, vierkantig, oft dunkelviolett überlaufen, die Oberseite mit rückwärts gerichteten Haaren oder auch kahl, in den Blattachseln befinden sich kleine Seitensprossen. Die Laubblätter stehen kreuzgegenständig, sämtlich gestielt, länglich-eiförmig oder lanzettlich, 3 bis 9 cm lang, behaart oder kahl und am Rand gesägt. Die Blüten zeigen sich in dicken, länglich-walzigen, am Grunde meistens unterbrochenen Scheinähren oder in Blattachselständigen Scheinquirlen. Die Blüte ist in ihrer Farbgebung meist rot bis rötlich-violett. Die Blütezeit ist von Juli bis September.

Heimat & Verbreitung:
Die Minze ist vermutlich in den Mittelmeerländern sowie in England beheimatet.

Anbau & Gewinnung:
Mentha-Arten sind durchweg Stauden, die ober- oder unterirdische Ausläufer (sog. Stolonen) bilden. An den Boden stellt Minze keine besonderen Ansprüche. Aufgrund seiner raschen Ausbreitung sollte man im hauseigenen Garten die Pflanze durch ein in den Boden eingelassenes Gefäß begrenzen. Die Pflanzen werden 1 bis 3 Jahre genutzt. Die Ernte erfolgt ausschließlich vor der Blüte im Juni und Juli durch Balkenmäher. Das frische Erntegut wird gehäckselt und das Blattmaterial durch Windsichtung oder Sieben von den Stängeln getrennt. Der anschließende Trocknungsprozess erfolgt bei maximal 42°C. Im Handel sind die Blätter in frischer als auch getrockneter Form erhältlich.

Geschichte:
Bereits im Altertum verwendete man eine Vielzahl von Minze-Arten. In England wurde Pfefferminze erstmals Ende des 16.Jh. erwähnt und in Deutschland und Holland wird Pfefferminze seit etwa 1770 angebaut.

http://de.wikipedia.org/wiki/Minzen

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