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In letzter Zeit erreichen uns unzählige Anfragen zum Thema Einhorngewürz, und warum solch eine essentielle Gewürzmischung nicht in unserem ansonsten sehr breiten Sortiment zu finden ist. Aufgrund dieser Anfragen, und unserer selbst auferlegten und täglich gelebten Informationstransparenz, möchten wir hierzu nun Stellung nehmen:

Die Firma Hartkorn Gewürze ist bekannt dafür ihr Sortiment stetig zu ergänzen, und ihr Ohr permanent an den aktuellen Gewürztrends zu haben. So waren wir beispielsweise Vorreiter für die breite Vermarktung von Cocktailgewürzen und sorgten mit unseren Spice´n Drink, sowie Spice´n Gin Sets für die anerkannte Salonfähigkeit von Blütenblättern im eigenen Drink.

Auch die noch junge Linie der BIO-Gewürze trägt unsere innovative Handschrift mit einer weitestgehend ökologischen Verpackung aus Pappwickel und Korkdeckel.

Das Thema „Einhorngewürz“ wurde im Zuge vieler hausinterner Innovationsmeetings kontrovers diskutiert. Nach unzähligen Telefonaten und Emails mit den anerkanntesten, weltweit tätigen Tierschutzorganisationen stellte sich schließlich eine unserer schlimmsten Befürchtungen als bewiesener Fakt heraus: Der weltweite Bestand an Einhörnern wird derzeit auf nur noch ca. 1300 bis 1600 Tiere geschätzt. Der Bestand der Tiere ist seit Beginn der Zählungen in den späten 50er Jahren stetig massiv zurückgegangen, eine Besserung ist nicht in Sicht. Die schlimme, erdrückende Dystopie des 1982 erschienenen Dokumentarklassikers „Das letzte Einhorn“ (original: „The last unicorn“) scheint damit in erschreckend greifbare Nähe gerückt zu sein.

Da bei der Verwertung der Tiere tatsächlich nur das 35-45cm lange Horn verwendet werden kann (Der Rest verfällt bei Tötung einfach in eine regenbogenfarbene, instabile Masse), steht die Schlachtung der Tiere in keinerlei moralisch vertretbarem Verhältnis. Des Weiteren wurde nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen festgestellt dass der größte Teil der empfindungsfähigen Seele der Fabelwesen im Horn weiterlebt. Da das Horn für die Herstellung der Gewürzmischung allerdings aufwendig gemahlen werden muss, bleibt nicht auszudenken welche Schmerzen die Tiere sogar nach ihrem physischen Ableben ertragen müssen.

Aus medizinischer Sicht ist der Verzehr von Einhorngewürz auch nicht empfehlenswert. Wie uns das fabiologische Institut Peter Pan aus Nimmerland auf Nachfrage mitteilte, wurden bei Probanden die schon seit Jahren gemahlene Einhörner zu sich nehmen, schwere gesundheitliche Defizite festgestellt. Da Einhörner weitestgehend unerforschte Fabelwesen sind, deren Anatomie Wissenschaftlern bis heute unergründlich ist, kann man nur mutmaßen was beim Verzehr im menschlichen Körper von Statten geht.

Fakt ist jedoch, dass beispielsweise das Risiko an der sogenannten Sternstaub-Krankheit zu erkranken bei allen Probanden erheblich gestiegen ist. Hierbei leidet der Patient an unkontrollierbarer Flatulenz die sich mit funkelnden Glitzerpartikeln und unerklärlichem Glöckchenklingeln aus dem Allerwertesten bemerkbar macht.

Zudem konnte man erhöhten Brechreiz beim Anblick schöner Dinge und bei emotionaler Ergriffenheit nachweisen. Anders als bei normalem Erbrechen würgt der Betroffene allerdings einen festen Regenbogen hervor. Das ist zum Einen sehr schmerzhaft, zum Anderen auch eine Gefahr für die Mitmenschen und die Umwelt. Denn die erbrochenen Regenbögen sind nur schwer zersetzbar und belasten die Umwelt nach Expertenmeinungen ähnlich stark wie viele Kunststoffe. Derzeit gibt es nach weiteren Schätzungen rund 1,3 Mio. Tonnen Regenbogenmüll auf der Welt, das meiste davon landet in den Weltmeeren und belastet das dortige Ökosystem.

Aus diesen Gründen wollen und möchten wir nicht auf jeden aktuellen Trend reagieren. Die Firma Hartkorn sagt daher aktiv „Nein!“ zu moralisch und medizinisch nicht vertretbaren Gewürzmischungen mit Einhornpulver. Wir bitten um euer Verständnis.

Das war natürlich alles mit einem zwinkernden Auge und einer groß Portion Spaß geschrieben. Natürlich haben wir auch mitbekommen dass viele Einhorn-Produkte auch einem guten Zweck dienen, und Teile der Einnahmen gespendet werden. In diesem Zusammenhang möchten wir auf unsere Red Cap Spendenaktionen aufmerksam machen. Auch dieses Jahr werden wir wieder eine Aktion zusammen mit Arche Nova e.V. starten. Bleibt am Ball, wir informieren euch wenn es losgeht.

Hochachtungsvoll,

Eure Scharfmacher aus Koblenz

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