Zimt ist nicht gleich Zimt. Im Handel gibt es vor allem zwei Sorten: Ceylon-Zimt, auch Canehl genannt, und Cassia-Zimt. Beide werden aus der getrockneten Rinde von Zimtbäumen gewonnen, aber von verschiedenen Arten.
Zimt Canehl stammt vom Cinnamomum verum aus Sri Lanka (Ceylon) ab und wird auch hauptsächlich dort angebaut. Für ihn wird nur die dünne Innenrinde geschält, die sich beim Trocknen zu feinen, vielschichtigen Röllchen einrollt. Er schmeckt fein, süßlich und leicht blumig. Cassia-Zimt stammt vor allem von Cinnamomum cassia aus China und Vietnam. Seine Stangen sind dicker und hart, das Aroma ist kräftiger und herber.
Zimt gehört zu Apfelstrudel, Milchreis, Zimtschnecken und Weihnachtsgebäck. In der orientalischen und indischen Küche würzt er auch herzhafte Gerichte wie Biryani, Tajine und Moussaka.
Cassia-Zimt enthält deutlich mehr Cumarin als Canehl-Zimt. Wer häufig und gerne löffelweise viel Zimt verwendet, greift daher besser zu Canehl.