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Unsere Geschichte

Gestern. Heute. Morgen.

Am 1. April 1920 gründeten Josef Hartkorn und sein Sohn Anton in Koblenz die Firma „Josef Hartkorn & Sohn“. Was mit Backpulver und Vanillinzucker begann, entwickelte sich über mehr als 100 Jahre und vier Generationen zu der Hartkorn Gewürzmühle, die wir heute sind.

Dabei hat sich ziemlich viel verändert. Unsere Leidenschaft für Gewürze und Kräuter ist geblieben. Und auch ein Satz begleitet uns bis heute:

„Ausdauer bringt Dauer.“
Josef Hartkorn, 1. Generation
Gestern
Heute
Morgen

Von den ersten Produkten zur Gewürzmühle

Film

Hans-Dieter Hartkorn erzählt unsere Geschichte

Starte den Film und scrolle dabei durch die Zeitleiste: Das Video läuft im Hintergrund weiter, während du über die Kapitel von 1920 bis heute vorbeiziehst.

1920

1920–1928

Die ersten Jahre

1. Generation · Josef Hartkorn mit Sohn Anton

Am 1. April 1920 gründen Josef Hartkorn und sein Sohn Anton in Koblenz die Firma „Josef Hartkorn & Sohn“. Zu den ersten Produkten gehören Backpulver und Vanillinzucker. Schon früh kommen außerdem Gewürze, Kräuter und lose Tees ins Sortiment, darunter beispielsweise die exotische Mischung „Haso-Tee“, aber auch Klassiker wie Kamille und Pfefferminze.

Das Unternehmen wächst schnell: 1924 wird der erste Mitarbeiter eingestellt, 1925 folgt die erste eigene kleine Gewürzmühle. Bereits 1926 ist der erste eigene Vertreter unterwegs. Weil die Kundschaft längst nicht mehr nur aus Koblenz kommt, schafft Hartkorn 1928 mit der „Zimtzicke“ den ersten Reisewagen an. Damit werden sogar Kunden bis nach Österreich besucht.

Damals Heute

Regler ziehen: damals und heute

1935

1935–1946

Wachstum, Krieg und Wiederaufbau

2. Generation · Anton Hartkorn

Auch das Sortiment entwickelt sich weiter. Ab 1935 gehören Back-, Pudding- und Soßenpulver sowie weitere Backzutaten zum Angebot, 1937 wird wegen der steigenden Nachfrage sogar im Zwei-Schicht-Betrieb gearbeitet.

1939 kommt mit „Harkoso“ eine Spezialkindernahrung hinzu. Gleichzeitig beginnt der Zweite Weltkrieg und trifft auch das Unternehmen schwer: Mitarbeitende werden eingezogen, Fahrzeuge beschlagnahmt und Koblenz bei Bombenangriffen stark zerstört.

Trotz der schwierigen Bedingungen wird weitergearbeitet. 1945 beschäftigt Hartkorn bereits wieder rund 30 Menschen, 1946 entsteht im mittelfränkischen Markt Bibart zusätzlich ein Zweitwerk mit Schwerpunkt auf Puddingpulver.

1967

1967–1971

Die dritte Generation stellt Hartkorn neu auf

3. Generation · Hans-Dieter Hartkorn, ab 1970 mit Ingrid Hartkorn

Nach dem überraschenden Tod seines Vaters Anton übernimmt Hans-Dieter Hartkorn 1967 im Alter von nur 20 Jahren die Unternehmensführung in dritter Generation. Unterstützt wird er zunächst von seiner Mutter und ab 1970 auch von seiner Frau Ingrid Hartkorn. Gemeinsam richten sie das Unternehmen neu aus. Ab 1969 konzentriert sich Hartkorn zunehmend auf Gewürze und Kräuter, während Nährmittel wie Puddingpulver nach und nach an Bedeutung verlieren.

Gleichzeitig verändert sich der Lebensmitteleinzelhandel. Mit dem Aufkommen größerer Supermärkte werden ab 1971 neben den bisherigen Flachbeuteln auch Dosen und Blockbodenbeutel wichtiger.

1974

1974–1979

Neue Technik und ein Verpackungsklassiker

3. Generation · Hans-Dieter und Ingrid Hartkorn

Auch bei der Abfüllung wird weiter modernisiert. 1974 nimmt Hartkorn die erste automatische Dosenmaschine in Betrieb, damals noch für Kunststoffdosen. 1978 folgt die erste eigene Maschine zur Abfüllung der Blockbodenbeutel.

1979 kommt schließlich der Aluminiumstreuer. Er ersetzt die bisherigen Kunststoffdosen und schützt die Gewürze vor Licht. Deckel und Technik werden über die folgenden Jahrzehnte weiterentwickelt, die Grundidee des Hartkorn Gewürzstreuers bleibt jedoch bis heute erhalten.

2008

2008–2015

Die vierte Generation und weiteres Wachstum

4. Generation · Dr. Andreas Hartkorn steigt ein

2008 steigt nach seinem Pharmazie-Studium Dr. rer. nat. Andreas Hartkorn in das Familienunternehmen ein und damit die vierte Generation.

Das weitere Wachstum macht schnell mehr Platz notwendig: 2009 zieht die Verwaltung erstmals um. 2011 verstärkt Simone Lautensack, die spätere Simone Hartkorn, das Unternehmen im Einkauf. Auch die Produktion stößt zunehmend an ihre Grenzen. 

2015 wird deshalb eine ehemalige Backstube umgebaut und als neue Produktionsstätte genutzt. Mehrere Produktionslinien schaffen zusätzliche Kapazitäten für das wachsende Sortiment. Außerdem startet im gleichen Jahr zum ersten Mal die jährliche RED CAP-Spendenaktion.

2018

2018–2023

Schritt für Schritt nach Mülheim-Kärlich

4. Generation · Dr. Andreas Hartkorn

2018 folgt der nächste große Schritt: Verwaltung und Lager ziehen nach Mülheim-Kärlich. Die Produktion bleibt zunächst noch in Koblenz.

2020 feiert Hartkorn sein 100-jähriges Bestehen. Im selben Jahr wird mit BioLotta eine eigene Marke exklusiv für den Bio-Fachhandel und sozialem Kern der KidsSupport-Aktion gegründet.

2023 wird schließlich auch die Produktion nach Mülheim-Kärlich verlagert. Damit befinden sich Produktion, Logistik und Verwaltung wieder gemeinsam an einem Standort. Der neue alleinige Unternehmenssitz liegt nur wenige Kilometer von den Koblenzer Wurzeln entfernt.

2024

2024–2026

Neue Ideen auf bewährtem Fundament

4. Generation · Dr. Andreas Hartkorn

Vom neuen Standort in Mülheim-Kärlich aus entwickelt Hartkorn seine Sortimente und Marken weiter. Neue Produktwelten wie Naturami entstehen, mit Anders Würzen kommt eine mediterrane Bio-Gewürzlinie gemeinsam mit dem Musiker Thomas Anders hinzu und bestehende Sortimente werden um aktuelle Themen wie Airfryer-Gewürze ergänzt.

2026 kehrt mit TeeFritz außerdem eine Produktkategorie zurück, die schon in den Anfangsjahren Teil der Hartkorn Geschichte war: lose Tees.

Gleichzeitig bleibt gesellschaftliches Engagement ein fester Bestandteil des Unternehmens. Die RED CAP-Spendenaktion blickt inzwischen auf mehr als zehn Jahre Unterstützung sozialer und humanitärer Projekte zurück.

Unabhängig und immer noch Hartkorn

Rund 180 Menschen arbeiten heute bei Hartkorn: in Produktion, Logistik, Verwaltung und im eigenen Gewürzladen an unserem Standort in Mülheim-Kärlich sowie im bundesweiten Außendienst. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass aus sorgfältig ausgewählten Rohstoffen Gewürze, Kräuter und Mischungen entstehen und ihren Weg in die Gewürzregale der Märkte finden.

Vieles ist deutlich anders geworden als noch 1920. Der Anspruch, Hartkorn als unabhängiges und inhabergeführtes Familienunternehmen weiterzuentwickeln, ist geblieben.

Die nächste Generation wächst schon heran

Vier Generationen haben Hartkorn seit 1920 geprägt. Und während die vierte heute die Verantwortung trägt, wächst die fünfte Generation bereits heran.

  1. 1Josef Hartkorn1. Generation
  2. 2Anton Hartkorn2. Generation
  3. 3Hans-Dieter Hartkorn3. Generation
  4. 4Dr. Andreas Hartkorn4. Generation
  5. 5Die fünfte Generationwächst heran

Für uns bedeutet Familienunternehmen, nicht nur bis zum nächsten Produkt oder Geschäftsjahr zu denken, sondern langfristig über Generationen hinweg. Bewährtes weiterzugeben, Neues zuzulassen und Hartkorn so weiterzuentwickeln, dass auch kommende Generationen gerne Verantwortung für das Unternehmen übernehmen.

Was Hartkorn in Zukunft genau erwartet, wissen wir heute natürlich noch nicht. Sicher ist nur: Stillstehen gehört nicht zum Familienrezept. Und vielleicht passt deshalb ein Satz unseres Gründers Josef Hartkorn auch nach mehr als 100 Jahren noch ziemlich gut:

„Ausdauer bringt Dauer.“
Josef Hartkorn, 1. Generation

Mehr als 100 Jahre passen nicht komplett auf eine Seite

Wer noch tiefer in die Hartkorn Geschichte eintauchen möchte, findet im Presseraum unseren ausführliche Unternehmensüberblick mit weiteren Hintergründen. Gerne steht auch Familie Hartkorn auf Anfrage für Interviews zur Verfügung.

Zum Presseraum