Rosmarin wächst wild an den trockenen Küsten des Mittelmeers. Sein lateinischer Name bedeutet „Tau des Meeres“. Botanisch wird die Pflanze heute zur Gattung Salbei gezählt und heißt seit einigen Jahren Salvia rosmarinus, früher Rosmarinus officinalis.
Die nadelförmigen, ledrigen Blätter schmecken kräftig und harzig und erinnern an Kiefer und Kampfer. Getrocknet behält Rosmarin sein Aroma gut, da die festen Blätter viel ätherisches Öl enthalten.
Rosmarin ist der Klassiker zu Ofenkartoffeln, Lamm und Hähnchen. Er passt zu Ofengemüse, Wild, Schweinebraten, Focaccia, Pizza und Tomatensoßen. Auch süße Gerichte wie Aprikosen oder Schokolade vertragen eine Prise. Auch in Marinaden für Grillfleisch und Gemüse ist er beliebt, oft zusammen mit Knoblauch.
Rosmarin verträgt lange Garzeiten und kann mitbraten oder mitschmoren. Getrocknet ist er intensiv, daher sparsam dosieren.