Rosa Beeren sehen aus wie Pfefferkörner und werden oft rosa Pfeffer genannt. Mit echtem Pfeffer sind sie aber nicht verwandt. Sie stammen vom Brasilianischen Pfefferbaum (Schinus terebinthifolia), der zu den Sumachgewächsen gehört. Seine Heimat ist Südamerika, angebaut und geerntet werden die Beeren heute unter anderem in Brasilien, auf Madagaskar und auf La Réunion.
Die kleinen Steinfrüchte haben eine dünne, papierartige rosa Hülle. Ihr Geschmack ist mild, leicht süßlich und fruchtig, dazu kommt eine harzige Note, die etwas an Wacholder erinnert. Eine echte Schärfe besitzen sie kaum.
Durch ihre Farbe und ihr feines Aroma eignen sich rosa Beeren gut für helle Gerichte: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Ziegenkäse, Salate und Rahmsoßen. Auch in Desserts mit Schokolade oder Erdbeeren machen sie eine gute Figur.
In der Pfeffermühle verkleben rosa Beeren leicht. Besser zwischen den Fingern zerdrücken oder im Mörser grob zerstoßen und erst kurz vor dem Servieren über das Gericht geben.