Kala Namak heißt übersetzt „schwarzes Salz“. Die Kristalle sind dunkel bis rötlich-braun, gemahlen wird das Salz blassrosa. Es stammt aus Südasien und ist in der indischen Küche seit Langem bekannt.
Traditionell wird Kala Namak hergestellt, indem Steinsalz zusammen mit weiteren Zutaten stark erhitzt wird. Dabei entstehen Schwefelverbindungen, die für den markanten Geruch und Geschmack nach gekochtem Eigelb verantwortlich sind. Heute wird es häufig industriell hergestellt.
In Indien würzt Kala Namak Snacks wie Chaat, Raita, Chutneys und Obstsalate. In der veganen Küche hat es sich als Geschmackschampion für Tofu-Rührei, Omelett-Alternativen und Eiersalat ohne Ei etabliert.
Kala Namak erst am Ende zugeben, da sich das Aroma beim Kochen abschwächt. Wegen seines intensiven Geschmacks ist der Einsatz als Ersatz für normales Speisesalz nicht zu empfehlen.