Grüner Pfeffer zeigt, wie Pfeffer schmeckt, bevor er schwarz wird. Wie schwarzer Pfeffer stammt er von Piper nigrum und wird unreif geerntet. Damit die Körner ihre grüne Farbe behalten, werden sie nicht einfach in der Sonne getrocknet, sondern zum Beispiel gefriergetrocknet oder bei niedriger Temperatur schonend getrocknet. Außerhalb des Gewürzregals gibt es grünen Pfeffer auch in Salzlake eingelegt.
Das Ergebnis schmeckt frischer und fruchtiger als schwarzer Pfeffer, mit einer grasigen Note und milderer Schärfe. Angebaut wird grüner Pfeffer in denselben Regionen wie andere Pfeffersorten, etwa in Indien, Vietnam oder Brasilien.
Ein Klassiker ist die Pfefferrahmsoße zum Steak. Grüner Pfeffer passt außerdem gut zu Geflügel, Kalbfleisch, Fisch, Terrinen und cremigen Soßen. In der thailändischen Küche landen frische grüne Pfefferrispen direkt im Curry.
Getrocknete grüne Körner lassen sich leicht im Mörser zerdrücken. In Soßen sollten sie einige Minuten mitziehen, damit sie ihr Aroma abgeben.