Rauchgeschmack ohne Grill: Genau das bringt geräucherter Pfeffer in die Küche. Ausgangsprodukt ist in der Regel schwarzer Pfeffer (Piper nigrum), der nach dem Trocknen über glimmendem Holz geräuchert wird. Holzart und Dauer der Räucherung prägen das Ergebnis, deshalb reicht das Aroma je nach Produkt von mild-rauchig bis kräftig.
Zur bekannten Pfefferschärfe kommt eine warme, holzige Rauchnote. Damit eignet sich geräucherter Pfeffer besonders für Gerichte, die von Röstaromen leben: Spareribs und Pulled Pork, Burger, Grillgemüse, Ofenkartoffeln oder Bohneneintopf. Auch vegetarische Gerichte mit Tofu, Pilzen oder Linsen bekommen damit mehr Tiefe. Auch in Dips, Mayonnaise oder Kräuterbutter sorgt schon eine kleine Menge für ein deutliches Raucharoma.
In BBQ-Rubs und Marinaden lässt er sich gut mit Paprika, Knoblauch und braunem Zucker kombinieren. Da die Rauchnote recht dominant ist, lieber vorsichtig dosieren und erst nach dem Probieren nachlegen.