Fleur de Sel bedeutet „Blume des Salzes“. Der Name beschreibt die feine Salzschicht, die sich an warmen, windstillen Tagen auf der Wasseroberfläche von Meersalzgärten bildet. Sie wird von Hand mit flachen Holzschiebern abgeschöpft, bevor sie auf den Grund sinkt. Bekannte Herkunftsregionen sind die Salzgärten von Guérande in der Bretagne und die Camargue.
Weil nur ein kleiner Teil der Salzernte als Fleur de Sel gewonnen wird, ist es deutlich teurer als gewöhnliches Meersalz. Die zarten, unregelmäßigen Kristalle lösen sich langsam auf der Zunge und schmecken milder als fein gemahlenes Salz.
Fleur de Sel ist ein Finishing-Salz und wird nicht zum Kochen verwendet. Es gehört kurz vor dem Servieren über Steak, Fisch, gegrilltes Gemüse, Tomaten oder ein Butterbrot. Auch auf Karamell und dunkler Schokolade setzt es einen schönen Kontrast.
Fleur de Sel trocken lagern und zwischen den Fingern über das Gericht streuen, damit die Flocken nicht zerfallen.