Der Name führt ein wenig in die Irre: Cayennepfeffer hat mit Pfeffer nichts zu tun. Es handelt sich um ein Pulver aus getrockneten, scharfen Chilis, meist der Art Capsicum frutescens oder scharfer Sorten von Capsicum annuum. Benannt ist das Gewürz nach der Stadt Cayenne in Französisch-Guayana. Angebaut werden die Chilis heute in vielen warmen Regionen der Welt, unter anderem in Indien, China und Afrika.
Cayennepfeffer ist leuchtend rot bis orangerot und deutlich schärfer als Paprikapulver. Neben der kräftigen Schärfe zeigt er eine leicht fruchtige, pfeffrige Note, die sich gut mit anderen Gewürzen verbindet.
Eine Prise reicht oft schon für einen ganzen Topf Chili con Carne, Gulasch oder Tomatensoße. Cayennepfeffer passt auch zu Marinaden für Fleisch und Gemüse, zu Eierspeisen und Dips. In der Cajun-Küche aus Louisiana gehört er zu den Grundgewürzen.
Vorsichtig dosieren und erst nach dem Abschmecken nachlegen. Beim Umgang mit dem Pulver Augen und Schleimhäute schützen.