Wer selbst indisch kocht, kommt an Bockshornklee kaum vorbei. Die kantigen, gelbbraunen Samen stammen von Trigonella foenum-graecum, einem Schmetterlingsblütler, der aus Westasien und dem Mittelmeerraum stammt. Der Name bezieht sich auf die gebogenen, hornförmigen Fruchtschoten.
Roh schmecken die Samen herb und deutlich bitter. Erst beim Rösten entwickeln sie ihr typisches würzig-nussiges Aroma mit einer leicht karamelligen Note. Dieses Aroma ist so markant, dass viele Menschen es sofort mit Currypulver verbinden.
In der indischen Küche würzt Bockshornklee Dal, Gemüsegerichte und Chutneys. Die getrockneten Blätter sind dort als Kasuri Methi bekannt. In der Schweiz und in Südtirol gehört ein naher Verwandter, der Schabzigerklee, in Käse und Brot.
Die Samen kurz in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie leicht dunkler werden und duften. Zu langes Rösten macht sie bitter.