Im Englischen heißt Piment Allspice, und der Name trifft es gut: Sein Aroma erinnert an eine Mischung aus Nelke, Zimt, Muskatnuss und Pfeffer. Deshalb wird er im Deutschen auch Nelkenpfeffer oder Neugewürz genannt.
Die Körner sehen aus wie große Pfefferkörner, stammen aber vom Pimentbaum (Pimenta dioica), einem Myrtengewächs aus der Karibik und Mittelamerika. Die Früchte werden unreif geerntet und in der Sonne getrocknet. Der Großteil der Ernte kommt traditionell aus Jamaika.
Piment passt zu Wild, Sauerbraten, Rotkohl, Gulasch und Marinaden. In der Weihnachtsbäckerei steckt er in Lebkuchen und Spekulatius. In der jamaikanischen Küche ist er die Grundlage der Jerk-Würzung für Hähnchen und Schweinefleisch.
Ganze Pimentkörner können lange mitgaren und werden vor dem Servieren entfernt. Für Gebäck und Rubs frisch mahlen.