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Gewürz 1×1

Natron

Natron ist Natriumhydrogencarbonat (E 500). In Verbindung mit Säure aus dem Teig, etwa Buttermilch oder Joghurt, wirkt es als Backtriebmittel.

Natron ist der Grundbaustein von Backpulver, wird aber auch pur verwendet. Chemisch handelt es sich um Natriumhydrogencarbonat (E 500), ein weißes, feines Pulver.

Damit Natron den Teig lockert, braucht es eine Säure. Kommt es mit sauren Zutaten wie Buttermilch, Joghurt, Zitronensaft, Honig oder Kakao in Kontakt, entsteht Kohlendioxid. Fehlt die Säure oder ist zu viel Natron im Teig, schmeckt das Gebäck seifig und laugig, und es kann sich bräunlich verfärben.

Typische Rezepte mit Natron sind amerikanische Pancakes, Muffins, irisches Soda Bread, Scones und Schokoladenkuchen mit Buttermilch. Auch in Lebkuchenrezepten wird Natron häufig eingesetzt.

Natron gründlich mit dem Mehl vermischen und den Teig nach dem Anrühren sofort backen, da die Reaktion mit der Säure direkt beginnt. Natron und Backpulver lassen sich nicht 1:1 austauschen.