Meerrettich hat Tradition in der deutschen und österreichischen Küche, wo er auch Kren heißt. Bekannte Anbaugebiete in Deutschland sind Franken und der Spreewald. Die Pflanze, Armoracia rusticana, ist ein Kreuzblütler und mit Senf und Rettich verwandt.
Die Schärfe entsteht erst beim Reiben: Dann setzt ein Enzym scharfe Senföle frei, die in die Nase steigen. Hitze zerstört diese Senföle, deshalb sollte Meerrettich nicht mitkochen.
Meerrettich passt zu Tafelspitz, Rinderbrühe, Roastbeef, Räucherfisch, Würstchen und Rote Bete. Er würzt Dips, Soßen, Dressings und Frischkäse.