Kokosblütenzucker stammt nicht aus der Kokosnuss, sondern aus den Blüten der Kokospalme (Cocos nucifera). Die Blütenstände werden angeritzt, sodass ein süßer Saft austritt. Dieser wird gesammelt und über dem Feuer eingekocht, bis er kristallisiert. Wichtigste Herkunftsländer sind Indonesien und die Philippinen.
Das Ergebnis ist ein hellbrauner, körniger Zucker mit einem karamelligen, leicht malzigen Geschmack. Nach Kokos schmeckt er nicht.
Kokosblütenzucker lässt sich ähnlich wie brauner Zucker verwenden: für Gebäck, Desserts, Porridge und Kaffee. In der südostasiatischen Küche süßt er Currys, Soßen und Dressings.
Kokosblütenzucker zieht leicht Feuchtigkeit und sollte deshalb gut verschlossen gelagert werden.