In Kambodscha wird Pfeffer seit Jahrhunderten angebaut. Bekannt wurde die Region Kampot vor allem während der französischen Kolonialzeit, als ihr Pfeffer auch in Frankreich geschätzt war. Nachdem der Anbau in den 1970er-Jahren fast vollständig zum Erliegen gekommen war, haben Bauernfamilien die Kultur wiederbelebt. Seit 2016 ist Kampot-Pfeffer in der Europäischen Union als geschützte geografische Angabe (g. g. A.) eingetragen.
Botanisch handelt es sich um Piper nigrum. Für die geschützte Bezeichnung gelten Vorgaben zu Anbaugebiet, Anbau und Verarbeitung, geerntet wird von Hand. Je nach Reifegrad und Verarbeitung gibt es schwarzen, roten und weißen Kampot-Pfeffer.
Schwarzer Kampot-Pfeffer schmeckt aromatisch und vielschichtig, mit blumigen und fruchtigen Noten und einer klaren Schärfe. Er passt zu Steak, Fisch und Meeresfrüchten, zu Gemüse, Pasta und cremigen Soßen. Wer experimentieren möchte, probiert ihn zu dunkler Schokolade oder frischen Erdbeeren.
Kampot-Pfeffer am besten ganz kaufen und erst kurz vor dem Servieren grob mahlen oder im Mörser zerstoßen.