Die Große Brennnessel (Urtica dioica) kennt jeder, oft schmerzhaft. Ihre Blätter tragen feine Brennhaare, die bei Berührung brechen. Durch Trocknen, Kochen oder Blanchieren verlieren sie ihre Wirkung, sodass die Blätter problemlos verzehrt werden können.
Getrocknete Brennnesselblätter schmecken mild, grasig und erinnern an Spinat und grünen Tee. In der Küche werden die jungen Blätter seit Langem wie Spinat zubereitet, etwa für Suppen, Füllungen und Aufläufe.
Getrocknet sind Brennnesselblätter vor allem eine Zutat für Kräutertees und Teemischungen. Sie lassen sich aber auch in Kräuterquark, Brotteig, Smoothies oder Suppen verwenden. Gut kombinieren lassen sie sich mit Minze, Zitronenmelisse, Brombeerblättern und Fruchtzutaten.
Getrocknete Brennnesselblätter trocken und lichtgeschützt lagern, damit Farbe und Aroma erhalten bleiben.