Bärlauch ist der Duft des Frühlings: Ab März bedeckt er in feuchten Laubwäldern ganze Flächen, und der Knoblauchgeruch ist schon von Weitem zu riechen. Die Pflanze, Allium ursinum, gehört wie Knoblauch, Zwiebel und Schnittlauch zu den Lauchgewächsen.
Das Aroma der Blätter erinnert an Knoblauch, ist aber milder und frischer, ohne den typischen Nachgeschmack. Die Saison für frischen Bärlauch ist kurz, getrocknet ist er das ganze Jahr verfügbar.
Bärlauch passt zu Pesto, Pasta, Kartoffeln, Risotto und Suppen. Er würzt Kräuterquark, Kräuterbutter, Frischkäse und Brotaufstriche und harmoniert mit Fisch und hellem Fleisch.
Getrockneten Bärlauch erst kurz vor dem Servieren zugeben, damit das Aroma erhalten bleibt. Wer Bärlauch selbst sammelt, muss ihn sicher von giftigen Doppelgängern wie Maiglöckchen und Herbstzeitlose unterscheiden können.