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Verklumpung von Produkten

Verklumpung von Produkten

Wer kennt es nicht – im Lebensmittelbereich begegnen uns immer wieder Produkte die bereits nach kurzer Zeit Klumpen bilden, während andere auch über einen längeren Zeitraum rieselfähig bleiben? 

Aber wie entstehen Verklumpungen und wieso sind nur bestimmte Produkte betroffen? Wir haben dazu wieder einmal unseren Experten Bernd Grajewski mit ins Boot geholt:

Wie einige aus eigener Erfahrung wissen, neigen feinkörnige Pulver eher zum Verklumpen, als grobkörnige. Jedoch ist die Korngröße nicht alleine der Grund dafür.

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist die Feuchtigkeit. Trockenes Mehl rieselt und staubt, nasses Mehl macht einen Teig. Ähnliches gilt für Sand. Grundsätzlich neigen zuckerhaltige Mischungen und dazu zählen vor Allem Fruchtmischungen, aber auch feine Zwiebelgranulate, zum Agglomerieren. Das bedeutet, dass sich die einzelnen Partikel aufgrund ihrer geringen Größe und dem Zucker in Verbindung mit Feuchtigkeit (zum Beispiel aus der Luft) zusammenlagern. 

Die meisten von euch haben wahrscheinlich schon ähnliche Erfahrungen mit Instantprodukten, wie Getränkepulvern (zum Beispiel Cappuccino) gemacht. In der Regel lässt sich die Verklumpung durch aufschütteln beseitigen oder mit einem kleinen Löffel zerkleinern. Je länger jedoch die Mischung nicht bewegt wird, umso fester wird auch die Verklumpung. Neben Partikelgröße und Feuchtigkeit gibt es also noch eine dritte Komponente – die Zeit!

Viele von euch Fragen sich jetzt bestimmt, wie das bei unseren Mischungen aussieht. Da wir keine Rieselhilfen einsetzten und trotzdem Produkte mit einem Verklumpungsrisiko in einer nachhaltigen Verpackung anbieten möchten, ist jedoch ein Verklumpen nicht grundsätzlich auszuschließen. Bei den Rieselhilfen handelt es sich um anorganische Chemikalien, wie zum Beispiel Kieselsäure, die zum Teil in den Bereich Nanomaterial fallen, also Substanzen sind, die kritisch gesehen werden können. Bei einem Vergleich von am Markt befindlichen Fruchtpulvern wurden mehr oder weniger starke Verklumpungen festgestellt. Trotzdem haben wir uns auch bei unserer Fruchtpulvermischung gegen eine Rieselhilfe entschieden. Wir empfehlen bei solchen Produkten eine trockene Aufbewahrung und gelegentliches Schütteln oder Umrühren. 

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass drei Faktoren dafür verantwortlich sind, dass einige Pulvermischungen verklumpen können: Korngröße, Feuchtigkeit und die Aufbewahrungsdauer! Unsere Empfehlung an euch: Lieber mal eine kleine Packung kaufen, die schnell aufgebraucht ist, als einen erheblichen Teil einer großen Packung zu entsorgen, weil die Aufbewahrungszeit nach dem Anbruch zu lange war!

Schlagwörter: news Qualität Verklumpung

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